Abteilungen

Geschichte der Einsatzabteilungen

 

Entwicklung der Feuerwehr in Schwarzach

Die Gemeinde Schwarzach, heute ein Ortsteil der Gesamtgemeinde Rheinmünster, verdankt ihre Entstehung der ehemaligen Benediktinerabtei Schwarzach. Wie aus der Chronik zu entnehmen ist bestand in der Gemeinde Schwarzach bereits 1776 eine Feuerwehrmannschaft mit einer eigenen Feuerwehrspritze.
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr geht auf das Jahr 1865 durch Michael Winter zurück, der dann auch bis 1898, also 32 Jahre lang, Kommandant in Schwarzach war.
Die FFW Schwarzach hatte bis 1902 eine Feuerwehrkapelle, welche bis 1920 als Spielmannszug wirkte.
2015 konnte das 150jährige Bestehen der Feuerwehr in Schwarzach bei bestem Wetter gefeiert werden.

Folgende Kommandanten/Abteilungskommandanten waren bisher in Schwarzach tätig:

Kommandanten von Schwarzach:
1865 Michael Winter
1899 Hermann Nachbauer
1903 Hermann Sauer, Stellv. Berthold Koch
1934 Berthold Koch
1939 Franz Ott
1946 Josef Kleinhans
1953 Fritz Küpferle Stellv. Franz Gartner
1961 Karl Droll Stellv. Josef Lusch
1969 Theo Link Stellv. Josef Lusch
1981 Wilhelm Maurath Stellv. Franz Koch / Winfried Gausch
2001 Dieter Brombacher Stellv. Erhard Freidmann
2016 Stephan Burkard  Stellv. Timo Koch

Löschgerätschaften und Feuerwehrfahrzeuge

Die Alarmierung erfolgte anfangs über einen Melder, später über das Martinshorn und seit 1956 über eine Sirenenanlage. Die heutige stille Alamierung über Alarmempfänger ist nicht mehr weg zu denken.
Bis im Jahre 1938 musste im Brandfalle das Löschwasser mittels Eimerkette zur Feuerwehrspritze herbei geschafft werden.

Der heutige Fahrzeugbestand ist:
2 Löschgruppenfahrzeuge (LF 16/12 und LF 8)
1 Gerätewagen Logistik (GW-L2)
1 Mannschaftstransportwagen (MTW)
1 Schlauchanhänger
1 Wasserwerferanhänger

Feuerwehrgerätehäuser

Zu Anfangszeiten der Schwarzacher Wehr fand der theoretische Unterricht in einer ortsansässigen Strickschule statt, bis schließlich 1980/81 das heutige Gerätehaus unter dem damaligen Bürgermeister Hans Bohner gebaut wurde.
Die Renovierung der 1981 erbauten Feuerwehrräume begann im Dezember 2003 in Eigenarbeit durch die Feuerwehrkameraden.

Hildmannsfeld

Die Löschgruppe aus Hildmannsfeld hatte bis 1938, also bis zur Eingemeindung nach Schwarzach, eine eigene Feuerlöscheinrichtung.
Sie erhielten 1959 eine TS 8, 1962 einen Tragkraftspritzenanhänger und 1980 ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), welches zuvor bei der Abteilung Stollhofen im Dienst stand. Dieses Fahrzeug wird als Oldtimer durch die Kameraden weitergeführt.

Jugendfeuerwehr

Die heutige Jugendfeuerwehr wurde zum 1. Januar 1973 durch den damaligen Kommandanten Theo Link gegründet.

 

Entwicklung der Feuerwehr in Greffern

Am 26. April 1906 haben sich 51 Männer zusammengefunden um in Greffern eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Kommandant wurde Alois Frietsch. Die Geschichte des Feuerwehrlöschwesens geht in Greffern allerdings weit ins 18 Jahrhundert zurück. Der 1. Weltkrieg brachte einen Einschnitt in die Geschichte der Feuerwehr, im Jahre 1931 erhielten noch 12 Gründungsmitglieder das Ehrenzeichen für 25jährige Dienstzeit. Gemäß dem Neubauplan der französischen Militärregierung von 1947 waren es 19 Mann die in der Feuerwehr Greffern den Grundstock zur heutigen Freiwilligen Feuerwehr legten. Im Jahre 1981 konnte man das 75jährige Gründungsfest mit einem Festbankett begehen, auch das 90jährige Bestehen wurde mit einem kleinen Festakt 1996 gefeiert.
2006 feierte die Abteilung Greffern das 100-jährige Bestehen mit einem Festabend und einem Tag der offenen Tür.

Alle Abteilungskommandanten in Greffern seit dem Gründungsjahr 1906:

1906 – 1926 Alois Fritsch
1926 – 1937 Josef Reif II
1937 – 1946 Karl Kiefer
1946 – 1951 Martin Bader
1951 – 1961 Lorenz Bertsch
1961 – 1981 Edgar Friedmann
(seine Stellvertreter waren von 1961 –  1975 Lorenz Bertsch und von 1975 – 1981 Egon Friedmann)
1981 – 1986 Werner Drapp
(sein Stellvertreter war von 1981 – 1986 Egon Friedmann)
1987 – 1992 Egon Friedmann
(sein 1. Stellvertreter war von 1987 – 1991 Hans Friedmann; sein 2. Stellvertreter war von 1987 – 1991 Jürgen Gerth)
1992 – 2011 Hans Friedmann
(sein 1. Stellvertreter war von 1992 – 2001 Uwe Friedmann; sein 2. Stellvertreter war von 1992 – 1994 Jürgen Gerth; sein 1. Stellvertreter war von 2002 – 2012 Thomas Arnheiter)
2012 – heute Nico Wörther
(sein Stellvertreter war von 2012 – 2017 Freddy Jäger)
von 2017 bis heute Alexander Langer

 

Löschgerätschaften und Feuerwehrfahrzeuge

Bereits im Jahre 1866 wurde eine neue Fahrspritze zu der bereits vorhandenen Tragfeuerspritze angeschafft. Im Jahre 1977 erhielt die Abteilung Greffern das erste Löschfahrzeug. Ein Löschgruppenfahrzeug (LF 8/8) der Firma Bachert, löste den Tragkraftspritzenanhänger (TSA) ab. 1981 wurde ein Mehrzweckboot (MZB) in Dienst gestellt.
2005 wurde ein Rettungsboot (RTB 2) als Flachwasserboot insbesondere für den Polder an sich durch den Polderbetreiber beschafft.
2006 erhielt die Abteilung Greffern einen neuen Mannschaftstransportwagen MTW.

Der heutige Fahrzeugbestand ist:
1 Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6)
1 Mannschaftstransportwagen (MTW)
1 Mehrzweckboot (MZB)
1 Rettungsboot (RTB 2)
1 Schlauchbootanhänger

Feuerwehrgerätehäuser

1983 wurde mit dem Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in der Ringstraße begonnen und am 30. April 1984 eingeweiht. Es umfasste zwei Fahrzeugboxen, einen Schulungsraum, sowie noch einige Nebenräume.
2006 wurde für die Unterbringung des Flachwasserbootes und des MTF eine dritte Box dazu gebaut. Ein den Vorschriften entsprechender Umkleideraum wurde an das Gerätehaus angebaut und die komplette Anlage mit Außenanlage renoviert. Viele Arbeiten davon wurden in Eigenleistung durchgeführt. Vom Kameraden Siegfried Peter erhielten wir einen Gedenkstein aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Feuerwehr in Greffern.

Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr der Abteilung Greffern wurde am 10. Dezember 1987 unter Abteilungskommandant Egon Friedmann gegründet.

 

Entwicklung der Feuerwehr in Stollhofen

Zur notwendigen und tätigen Hilfeleistung bei Feuersgefahr aber auch bei Wassernot und anderen öffentlichen Notständen wurde am 8. März 1909 eine Freiwillige Feuerwehr in Stollhofen gegründet, wobei sich sofort laut beiliegenden Akten 78 Mann zum Beitritt als Mitglied erklärt und eigenhändig unterschrieben haben.
Als am 1. 8. 1914 der erste Weltkrieg ausbrach mussten viele der Feuerwehrmänner einrücken und es wurde eine Hilfsmannschaft für den Ernstfall herangezogen. Größere Einsätze waren jedoch nicht nötig.
Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges mussten ebenfalls viele Feuerwehrkameraden zum Heer und die ganze Wehr musste umgruppiert werden. Beim Einmarsch der Besatzungstruppen wurde die Motorspritze requiriert, neben vielen anderen Gegenständen der Einwohner. Dem resoluten Einsatz unseres Kommandanten Josef Braun war es zu verdanken, dass die Motorspritze später wieder beschafft werden konnte. Der fahrbare Spritzenwagen mit Zubehör blieb jedoch verschwunden.
Die Wehr wurde laut Gesetz des Kotrollrates aufgelöst und später von Kommandant Braun wieder frisch aufgebaut. Auf Anordnung der französischen Besatzung mussten 5 Mann aus der Feuerwehr entlassen werden, es blieben noch 18 Mann.
Am Wochenende vom 27. bis 29. Juni 1959 wurde das 50-jährige Stiftungsfest begangen, an welchem dem Kommandanten Josef Braun das goldene Feuerwehrehrenzeichen und das deutsche Feuerwehrehrenzeichen des deutschen Feuerwehrverbandes verliehen wurde. Im Jahre 1984 wurde das 75-jährige Jubiläum mit einem großen Fest gefeiert.
Bei einer außerordentlichen Generalversammlung im Gasthaus Lamm in Stollhofen im Jahre 1975 wurde die Zusammenlegung der Feuerwehren Greffern, Schwarzach, Söllingen und Stollhofen zur Freiwilligen Feuerwehr Rheinmünster beschlossen.

Alle Abteilungskommandanten in Stollhofen seit dem Gründungsjahr 1906:

1909 – 1936 Karl Lorenz
1936 – 1939 Josef Mast
1940 – 1958 Josef Braun
1958 – 1981 Gottfried Müller
1981 – 2013 Paul Hahn
2013 – heute Nadine Lindenmann

Löschgerätschaften und Feuerwehrfahrzeuge

Direkt nach Gründung der Feuerwehr wurde mit der Bestellung von Ausrüstungs- und Bekleidungsgegenständen begonnen. Die Ausrüstung wurde zum Teil von der Gemeinde und der Unterstützungskasse übernommen. Die Bekleidung wurde von den Feuerwehrmännern selbst bezahlt.
Im Jahre 1942 wurden im
Dorf mehrere Tiefbrunnen angelegt, sowie die erste Motospritze angeschafft. Der erste Motorwagen folgte nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1949.
Bei einem Einsatz der Wehr bei der Firma Krieger 1970 brach der Rahmen des TS-Anhängers, womit eine Neuanschaffung nötig war. Durch Zuschuss des Landes war die Gemeinde in der Lage einen Ford Transit zu kaufen.
Am 30. 09. 1979 wurde schließlich das erste Löschfahrzeug in Form eines LF 8 beschafft, welches sich bis heute im Einsatz befindet.
Jüngstes Mitglied des Stollhofener Fahrzeugparks stellt die Drehleiter (DLA (K) 23/12) dar.

Der heutige Fahrzeugbestand ist:
1 Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6)
1 Drehleiter (DLA (K) 23/12)
1 Einsatzleitwagen (ELW 1)

Feuerwehrgerätehäuser

Das erste Gerätehaus der Feuerwehr Stollhofen wurde den Feuerwehrkameraden am 6. 12. 1954 von dem damaligen Bürgermeister Dorsner übergeben und diente viele Jahre als Unterstellmöglichkeit der Feuerwehrgerätschaften.
In mühevoller Eigenarbeit wurde in den Jahren 1991/92 das Gerätehaus von den damaligen Kameraden ausgebaut. Die neue Unterkunft wurde am 30. 4. 1992 eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Der einstige Schlauchwaschtrog, der sich früher im Freien befand musste dem Gebäude weichen und wurde durch eine moderne Schlauchwaschanlage im Inneren ersetzt. Hier werden sämtliche Schläuche der Feuerwehr Rheinmünster gereinigt und überprüft.
Das derzeitige Gerätehaus bietet neben der Schlauchwaschanlage weiteren Platz für drei Fahrzeuge. Im Jahre 2002 erweiterte die Feuerwehr Stollhofen ihre Unterstellmöglichkeiten durch eine Garage, in welcher nun die Gerätschaften untergebracht sind, die der damals neu beschafften Drehleiter weichen mussten.

Partnerschaften

Ausgerechnet einem Feuerwehreinsatz verdankt die Stolhofener Wehr den ersten Kontakt mit ihrere zukünftigen Partnerwehr aus Königshofen in Hessen. Dieser nämlich schwamen im Jahre 1980 auf dem ortsansässigen Campingplatz sämtliche Felle mitsamt der Zelte davon. Diesem widrigen Ereigniss entstammt die bis heute anhaltende Freundschaft zwischen den beiden Wehren, die sich alljährlich in Form von gegenseitigen Besuchen und Aktivitäten bestätigt.
Im Jahre 1989 wurde mit der Gemeinde Stollhofen in Niederöstereich eine weitere Partnerschaft besiegelt. Bereits in den Fogejahren 1990 und 1991 nahm eine Abordnung der Stollhofener Feuerwehr am Leistungserwerb des Bronze- und Silberabzeichens in Niederöstereich teil.

Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr der Abteilung Stollhofen wurde am 2. 2. 1978 gegründet und feierte am 15. 9. 2003 bereits ihr 25-jähriges Bestehen.

 

Entwicklung der Feuerwehr in Söllingen

Seit mindestens Mitte des 18. Jahrhunderts bestand in Söllingen zwar eine Spritzenmannschaft, deren Einsatz im Brandfalle war aber mehr oder weniger dem guten Willen der Ortsbewohner überlassen. Die erste organisierte und in der Verantwortung des Gemeinderates stehende Löschmannschaft wurde 1873 konstituiert. 1874 wurde vom Bezirksamt Rastatt die Organisationsstruktur der Löschmannschaft und im Jahr darauf die Statuten der freiwilligen Feuerwehr Söllingen genehmigt. Zum ersten Kommandanten wurde der Gemeinderat Gallus Zehe ernannt. Insgesamt 89 Männer erklärten ihren Beitritt.
Diese erste freiwillige Feuerwehr in Söllingen wurde nach kurzem Bestehen aufgrund von Geldmangel und fehlender Unterstützung seitens der Gemeinde 1887 wieder aufgelöst. So übernahm die Gemeinde die Kosten für Reinigung und Instandhaltung der Spritze nur, wenn diese bei einem Einsatz gebraucht wurde, aber nicht wenn die Feuerwehr sie zu Übungszwecken einsetzte, was zu Verdruss und Austritten bei den Feuerwehrmännern führte.
Zur Aufrechterhaltung des Feuerschutzes wurde in der Folgezeit von der Gemeinde wieder eine Löschmannschaft aufgestellt. Erst wieder mit Inkrafttreten des Gesetzes über das Feuerlöschwesen, in dem die Forderung nach einer freiwilligen Feuerwehr verankert wurde, gründete man 1938 in Söllingen wieder eine freiwillige Feuerwehr. Zum Kommandanten wurde Bürgermeister Karl Mast bestimmt.
Weil die meisten Männer zum Wehrdienst eingezogen waren, wurde der Feuerschutz während der Kriegsjahre 1944/1945 von Frauen und Mädchen aufrechterhalten.
Seit 1975 ist die Feuerwehr Söllingen als eigenständige Abteilungswehr Teil der Freiwilligen Feuerwehr Rheinmünster.

Bisherige Kommandanten in Söllingen:

1874 – 1888    Gallus Zehe
1889                 Egidius Velten
1890                 Gallus Zehe
1891 – 1897    Egidius Velten
1898 – 1899    Anton Bechtold
1900 – 1904    Ambros Droll
1905 – 1910    Michael Schmitt
1911 – 1916      Josef Lorenz
1917 – 1923     Karl Droll
1938 – 1940    Karl Mast
1941 – 1956     Gustav Leonhard
1957 – 1978      Wilhelm Wagner (ab 1974 Abteilungskommandant)
1979 – 1989    Konrad Braun
1990-2005      Eduard Nöltner
Seit 2005         Patrick Götz

Löschgerätschaften und Feuerwehrfahrzeuge

Die erste eigene Feuerspritze besaß die Gemeinde Söllingen erst ab 1813, nachdem von der Stadt Rastatt deren bisherige zweite Feuerspritze – eine Fahrspritze nach alter Bauart – angekauft wurde. Die Spritze war damals grün lackiert und beiderseits mit dem Ortswappen gekennzeichnet.
1869 kaufte die Gemeinde Söllingen bei Glockengießer Schweiger in Rastatt eine neue, pferdegezogene Fahrspritze, die bis 1940 im Einsatz war.
Die erste Motorspritze – eine TS 8/8 der Firma Bachert – erhielten die Söllinger Wehrmänner 1942. Mit dem zugehörigen Anhänger konnte die Spritze nun auch mit einem Traktor gezogen werden. Die Spritze wurde 1970, der Anhänger erst 1989 außer Dienst gestellt.
Nach dem Bau der Trinkwasserversorgung 1954 und der Installation von Ober- und Unterflurhydranten wurde noch ein handgezogener Schlauch- und Hydrantenwagen angeschafft.
Das erste Fahrzeug erhielt die Feuerwehr Söllingen 1970. Ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 TS der Firma Metz. Bis 1995 war diese Fahrzeug im Einsatz. Es wurde von einem LF 8/6 abgelöst. Mit diesem Fahrzeug hat die Abteilung Söllingen ein multifunktionales Einsatzgerät, den erstmals können 600 Liter Wasser mitgeführt wurden, für technische Hilfeleistungseinsätze ist ein hydraulisches Rettungsgerät und für die Wasserförderung eine Tragkraftspritze und eine Heckpumpe an Bord.

Der heutige Fahrzeugbestand ist:
1 Löschgruppenfahrzeug (LF 8/6)
1 Mannschaftstransportwagen (MTW)

Feuerwehrgerätehäuser

Beim Neubau des Söllinger Rat- und Schulhauses 1834 (heutige Ortsverwaltung) wurde im Hof auch eine Remise zur Aufbewahrung der Feuergerätschaften erbaut.
Ab 1841 waren die Feuerspritze und die Löschgerätschaften in einer zum Spritzenmagazin umgebauten Wohnung des Hirtenhauses im Schwarzwasser untergebracht, welches später wieder zu Wohnung umgebaut wurde und 1913 abgebrannt ist.
1864 erbaute die Gemeinde in der Rheinstraße ein neues Spritzenhaus mit Wachstube und Arrestlokal, das 1936 zu Wohnungen umgebaut wurde (späteres Gemeindewohnhaus).
Ab diesem Zeitpunkt standen die Löschgerätschaften wieder in der alten Remise hinter dem Rathaus. 1941 wurde dann das heutige Feuerwehrgerätehaus in Poststraße erbaut.
Da dieses Gerätehaus nicht mehr dem erforderlichen Standard entspricht, laufen derzeit die Vorbereitungen zum Bau eines neuen Feuerwehrhauses.

Löschwasserversorgung

Bereits 1836 waren zur Löschwasserversorgung zwei gemeindeeigene Brunnen, einer am Rathaus, der andere am Pfarrhaus vorhanden. 1941 wurden zwei heute noch benutzte Löschwasserbrunnen und 1952 vier weitere, von denen zwei ebenfalls noch benutzt werden, errichtet. Eine bedeutende Verbesserung der Löschwasserversorgung brachte der Bau der Trinkwassernetzes 1954.

Jugendfeuerwehr

Der Aufbau einer Jugendgruppe in Söllingen begann Ende der 1960er Jahre, als mehrere Jugendliche ihr Interesse am Feuerwehrdienst bekundeten. Im Spätjahr 1969 wurden die ersten Proben abgehalten. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Jungs zu dieser Gruppe hinzu, so dass 1971 die Jugendfeuerwehr Söllingen offiziell gegründet und beim Deutschen Jugendfeuerwehrverband angemeldet werden konnte.